Der Exot: „Turboplan“ oder auch RW-96 / RW-80

Hier die Bedienungsanleitung des Turboplan

Achtung der Text ist nur mal mit der OCR reingezogen und noch nicht überarbeitet. Das kommt noch. RW 96 RW 80 Seite
1. ALLGEMEIN - AUFBAU                    ................   2 

2.   ALLGEMEINE HINWEISE                 ................   3

3.   BAUANLEITUNG              .........................    3
  A MOTOR-PLATTE (Pos. 19)    .......................       4 
  B MOTORVERKLEIDUNG -TANK (Pos. 3)        ............     4  
  C TRÄGERPLATTE - SCHALLDÄMPFER (Pos. 22)        .....     4  
  D LANDEGESTELLPLATTE-STEUERUNG(Pos.26) ..                 5 
  E SEITENKLAPPE - ANLENKUNG (Pos. 11)        ..........    6 
  F NEIGUNGSKLAPPE - ANLENKUNG (Pos. 24)         .......    6 
  G DREHZAHLREGELUNG - ANLENKUNG            ...........     6 
  H LANDEGESTELL (Pos. 14)   ......................         7 
  I ANTENNE (Pos. 60)  ............................         7 
  J ABDECKHAUBE (Pos. 13)     .......................       7 
  K RINGTRAGFLACHE (Pos. 5)     .....................       7 
  L AUSWUCHTEN DER RINGTFLÄFLACHE            ..........     8 

4.   BETRIEBSANLEITUNG                 ..................   8 
  1 FLUGVORBEREITUNG        .........................       8 
  2 VERTIKALSTART-SCHWEBEFLUG-LANDUNG (Fig.8,13,12)         9 
  3 AUSGLEICH DES GEGENDREHMOMENTS              ........    9 
  4 HORIZONTALFLUG (Fig. 10)    .....................       9 
  5 SINKFLUG (Fig. 1 1)  ............................      10 
    MONTAGEBILDER       ............................       11 

ALLGEMEIN - AUFBAU

TURBOPLAN ist das erste steuerbare Ringflügel-Fluggerät mit Senkrechtstart- und Landeeigenschaften.
TURBOPLAN ist auf Grund seiner neuartigen Form und Konstruktion eine echte Bereicherung des Modellflugsportes geworden.
Er hat sich im Einsatz als RC-Modell wie auch als Freiflugmodell bereits bestens bewährt.
Aus der UFO-Euphorie der vergangenen Jahre entstand die Idee, zu diesem Fluggerät mit seinem utopischen Aussehen.
Die Realisierung dieser Idee erforderte ein völlig neues Flug- und Steuerungs- prinzip. Es gelang auch, den Kreiseleffekt als flugstabilisierendes Prinzip anzuwenden. Als Antrieb dient ein herkömlicher Modellmotor.

AUFTRIEB

Der axial angeordnete Motor mit Luftschraube erzeugt einen Luftstrom von der Geräteoberseite nach unten. Durch diesen Luftstrom wird durch den Injektor-Sogeffekt an der Ringoberflache eine Strömung erzeugt, wodurch ein Unterdruck entsteht. Flächenunterdruck und Propellerschub ergeben den Gesamtauftrieb.

RINGTRAGFLÄCHE

Wie auch bei Flugzeugen, ist beim Turboplan die Auslegung des Ringflächenprofils maßgeblich für die Flugeigenschaft. Tragfähigkeit, Flugstabilisierung sowie Horizontal- und Vertikalgeschwindigkeit erfordern grundsätzlich jeweils andere Profile. Für das Modeligerät TURBOPLAN RW 96 und RW 80 wurden Profile gewählt, welche dem Mittel der gestellten Forderungen entsprechen, insbesondere hohe Flugstabilität gewahrleisten und somit auch Freiflugeigenschaften besitzen. Zur Erreichung seiner Eigenstabilisierung wird die Ringtragfläche mittels der an der Trägerplatte montierten Klappen in Drehung versetzt. Zustätzlich werden außen an der Ringunterseite Stabilisierungsgewichte eingesetzt. Die Ringfläche RW 80 wurde neu entwickelt und zeichnet sich durch höhere Fluggeschwindigkeit, exaktere und schnellere Manövriermöglichkeiten, größere Windunabhängigkeit und bessere Transportmöglichkeit aus.

MOTORVERKLEIDUNG - TANK

Die Motorverkleidung hat zwei wesentliche Funktionen zu erfüllen. a) Die stromlinienförmige Verkleidung beinhaltet den ca. 400 ccm großen Tank. b) Die am Tank befestigten Klappen heben das Gegendrehmoment des Motors auf und richten gleichzeitig den gedrillten Propellerwind laminar nach unten.

TRAGERPLATTE

Diese Platte sitzt kugelgelagert am Achsstummel der Motorträgerplatte und erfüllt folgende Funktionen:
a) Sie Obernimmt die Funktion des Schalldämpfers.
b) Mit den am Umfang montierten Antriebsklappen wird die Ringtragfläche in Drehung versetzt.

LANDEGESTELLPLATTE

Die Landegesteliplatte dient als Träger der kompletten Fernlenkempfangsanlage inklusiv der Neigungs- und Richtungsklappe. Außerdem sind die Federbeine des Landegestells daran befestigt.

ANTENNE

Sie übernimmt zwei Funktionen:
a) Antenne der RC-Aniage.
b) Richtungsstabilisierungs- und Orientierungshilfe im Horizontalflug.

2. ALLGEMEINE HINWEISE

Der vorliegende Bausatz entspricht in Materialauswahl und Fertigungstechnik der modernen Flugtechnik von TURBOPLAN. Der dem Baukasten beiliegende Cyano-Acrylat-Kleber ist ein sog. Schnellkleber".
Achtung Hautkontakt mit Kleber vermeiden. Sollten Klebstoffspritzer ins Auge gelangen: Sofortige Spülung mit geeigneter Augenspülflüssigkeit bzw. Wasser, danach in jedem Fall einen Augenarzt aufsuchen.
Zur Transportsicherung wurden die drei Platten (Motorträger, Trägerplatte und Landegestellplatte) dem Geräteaufbau entsprechend zusammengesteckt, zum Bau sind sie auseinanderzunehmen.

3. BAUANLEITUN(3

ACHTUNG: Bitte beachten Sie genauestens die Bau- und Fluganleitung. Nehmen Sie keine Anderungen vor. Insbesondere die Abstimmung der Luftschraube (30/15, ???? IM rnit ????x den Gegendrehmoments- und Antriebsklappen ist entscheidend für die Flugeigenschaft.

A MOTOR-PLATTE (Pos. 19)

Grundsätzlich empfehlen wir den Einbau eines Motors mit Heckauslaß und Auspuffstutzen (Pos. 18). Motore mit Seitenauslaß in Kombination mit flachem Auspuffkrümmer sind ebenfalls verwendbar. Der Motor ist am Träger so zu montieren, daß der Abstand von Propellerunterkante zur ???? Motortracierr)lattg ???? .(Pos. 19) 118 ???? rwim ??? beträgt. Der Auspuffstutzen ist der Zeichnung entsprechend zu kürzen und die erforderliche Öffnung in der Motorplatte diesem anzupassen. Der beiliegende Bowdenzug (Pos. 20) for die Drehzahlregulierung ist durch die im Achsstummel exzentrisch angeordnete Bohrung zu füjhren und seitlich am Motorträger mit einer Lasche zu fixieren. Das untere Ende dieses Bowdenzuges muß durch die Befestigungsscheibe (Pos. 27) durchreichen um ein gegenseitiges Verdrehen der Motorplatte zur Fahrgestellplatte zu verhindern.

B MOTORVERKLEIDUNG - TANK (Pos. 3)

Analog des Vergaserkraftstoffanschlusses wird in eine der an der Tankbodenunterseite (Pos. 6) befindlichen Noppen das Loch (O 3 mm) für das einzuklebende Anschlußrohr (Pos. 7) gebohrt. In die Vertiefung der Tankbodeninnenseite wird das Sieb eingesetzt und leicht verklebt. Es sollte kein Kleber an die Siebunterseite gelangen. An höchstmöglicher Stelle des Tanks sind zwei Löcher zu bohren, welche zum Tanken (/ 3 mm) bzw. der Tankentlüftung (.21 2 mm) dienen. Klebestellen von Tank (Pos. 3) und Tankboden (Pos. 6) leicht aufrauhen und reinigen. An der Tankbodeninnenseite befinden sich sechs Noppen welche bei der Verklebung die Position nach oben fixieren. Eine der 6 Noppen besitzt zusatzlich 2 Stege welche die seitliche Lage begrenzt. Alle Kontaktflachen des Tankbodens mit beiliegendem Cyanoacrylatkleber bestreichen und sogleich in beschriebener Position an den Tank pressen. AnschlieBend die Stoßstellen nochmals mit Klebstoff dünn überziehen. Tank auf Dichtheit prcüfen. In gedachter Verlängerung des Motortragers sind am oberen Rand des Tanks die Bohrungen (o 2 mm) für die Befestigungsfedern (Pos. 8) zu setzen. Zusätzlich erforderliche Ausnehmungen sind je nach dem verwendeten Vergaser mit größxter Vorsicht (Feile) und nur im unbedingt notwendigen Ausmaße durchzuführen. Gegendrehmomentsausgleichsklappen (Pos. 4) in die Führungsschlitze einschieben. Nicht verkleben!

C TRAGERPLATTE - SCHALLDAMPFER (Pos. 22)

Die drei Stahlstangen (Pos. 21) sind in die 35 mm tiefen Bohrungen der Trägerplatte (Pos. 22) einzukleben. Am ???? auberen Ende der Stangen werden die Tragflächenbefestigungen (Pos. 23) aufgeschoben und verklebt. Die drei Befestigungsflächen der Antriebsklappen (Pos. 1 0) mit Cyanoacrylatkleber bestreichen und rasch von oben in die konischen Führungen der Tragerplatte (Pos. 22) einschieben. Achtung Schlecht verklebte bzw. nicht vollstandig eingesetzte Klappen können sich im Flug lösen und somit die stabilisierende Kreiselbewegung hemmen.
Durch Anbringung eines schalidammenden Materials an der Tragerplattenober- seite ist eine zusatzliche Motorgeräuschverminderung möglich. Die seitlichen Auspufflöcher müssen unbedingt frei bleiben. Sollte der eingebaute Motor mit der vorgeschriebenen Luttschraube (12/6" 30115) die erforderrliche Drehzahl von mind. 11.500 U/min. nicht erreichen, so können die seitlichen Auslaßbohrungen der Trägerplatte vergrößert werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, mittels Bohrungen durch den Boden dieser Platte den Hohlraum zur Fahrgestellplatte (Pos. 26) als zusätzlichen Schalldämpfer zu nutzen.

LANDEGESTELLPLATTE - STEUERUNG (Pos. 26)

1. Halterung für Servo-Neigungsklappe und Motordrehzahl (Pos. 50) aus 1,0 mm Alu-Blech anfertigen. (Fig. 2) Die Maße X und Y richten sich nach der jeweiligen Servogr6Be. Bei Servos mit Bodenbefestigungen entfgllt die bffnung X[Y. 2. Halterung für Servo-Seitenklappe (Pos, 56) aus beiiiegendem 1,0 mm Alu- Blech anfertigen. (Fig. 3) 3. Akkuhalterung (Pos. 54) und EmpfAngerhalterung (Pos. 61) aus 0,5 mm Alu- Blech anfertigen. (Fig. 4 + 5) Die MaBe X,Y und H richten sich nach Akku- bzw. Empftingergr6Be. Es em- pf iehlt sich, die Halterung etwas grbber zu machen, um Akku und Empfgnger mit Schaumgummi zu schotzen. 4. Bevor mit dem eigentlichen Steuerungseinbau begonnen wird, muB das Gertit zusamrnengesetzt werden. 5. Beiliegende Klappenverbreiterungen an der Neigungsklappe (Pos. 24) be- festigen. 6. Lagerzapfen der Neigungsklappen in die seitlichen Bohrungen der Lande- gestellplatte (Pos. 26) einfcjhren. Seitenklappe in Lagerbuchse einschieben und mit Hebei (Pos. 58) verkleben. 7. Motorplatte (Pos. 19), Tragerplatte (Pos. 22) und Landegesteliplatte (Pos. 26) zusammensetzen. 8. Gerät umdrehen, sodab die Landegestellplatte (Pos. 26) nach oben zeigt (Fig. 6) und sich die Neigungsklappe (Pos. 24) genau vor dem Zylinder des Motors befindet. Gerat noch nicht verschrauben. 9. Nun werden die Servohalterungen (Pos. 50 und 56) mit den darauf befestigten Servos, die Akkuhalterung (Pos. 54), die Empf;angerhalterung (Pos. 61) und der Antennenhalter(Pos. 59) auf die Innenseite der Landegesteliplatte (Pos. 26) aufgestellt. (Fig. 6) 10. Das Ruderhorn des Servos (Pos. 52) f Or die Motordrehzahl muB in waagrechter Lage (Servo-Mittelstellung) genau Ciber den Bowdenzug stehen. 11. Das Ruderhorn des Servos (Pos. 51) fcir die Neigungsklappe muB in der selben Bewegungsebene wie die Einhangelasche der Neigungsklappe liegen. 12. Befestigungslöcher der Halterungen auf die Landegesteliplatte abzeichnen, Landegesteliplatte abnehmen und Löcher abbohren. Halterungen anbringen und festschrauben. 13. Der Antennenhalter (Pos. 59) wi rd d u rch d ie an der Seitenwand der Landege- stellplatte befindlichen Bohrung geführt und dann am Boden der Landege- steliplatte abgebohrt und befestigt. Der seitliche Abstand des Antennen- endesvon der Horizontalflugachse soliteca. 100 mm betragen. 14. Der Ein- und Ausschalter (Pos. 53) wird an der Seitenwand der Landegestell- platte (Pos. 26) angebracht. Ausnehmungen für Schalterhebel und far ev. vorhandene Landebuchse ausfeilen.

E SEITENKLAPPE - ANLEKUNG (Pos. 11)

Ruderhorn mittels Stahidraht (Gewindestange/Gabeikopf) mit Hebei (Pos. 58) der Seitenklappe verbinden. Die Seitenklappe (Pos. 11) muB sich von der Nuil- stellung (senkrecht) jeweils ca. 2511 nach rechts und nach links bewegen lassen. (Fig. 6)

F NEIGUNGSKLAPPE - ANLENKUNG (Pos. 24)

Ruderhorn mittels zweier Gabelk6pfe und Gewindestange mit Einh&ngelasche der Neigungsklappe verbinden. Die Neigungsklappe muB im eingefabrenen Zustand senkrecht nach unten und im ausgefahrenen Zustand waagrecht nach vorne zeigen, sie muB also einen Weg von 900 beschreiben (Fig. 6).

G DREHZAHLREGELUNG - ANLENKUNG

Dazu muB die Motorplatte (Pos. 19), die Triigerplatte (Pos. 22) und die Lande- gesteliplatte (Pos. 26), wie vorhin erwähnt, zusammengesetzt und mit der Be- festigungsscheibe (Pos. 27) und Schraube (Pos. 28) (Gewindeformschraube ohns Gewinde zu schneiden) fest verschraubt werden. Achtung: Neigungsklappe (Pos. 24) muB in Richtung des Motorzylinders (Flug- richtung) zeigen! Gabeikopf auf beiliegendes Stahiseil aufl6ten und die ersten zwei cm des Seiles mit Lötzinn versteifen. Sell durch den Bowdenzug (Pos. 20) einfohren und Gabel- kopf im Servohebel einhangen. Servohebel auf max. Ausschiag und Vergaserhebel auf Voligasstellung bringen. Gabeikopf im Vergaserhebel einhgngen, Seil einfohren und veri6ten. Es soll getrachtet werden, daB der Motor erst durch Zuhilfenahme der Timmung abzustelien ist, um ein irrtumliches Abstelien des Motors wtkhrend des Fluges zu verhindern. Folgende Auslegung der Senderfunktionen hat sich insbesondere für Modell- bauanfanger bewahrt (Fig. 14):
A - Senken/Leerlauf C - Linksf lug E - Neigungsklappe/Horizontalf lug B - Heben/Voligas D - Rachtsf I ug F - Neigungsklappe/Neutral
Für die Steuerfunktionen Motordrehzahl (A-B) und Neigungsklappe (E-F) soll der Steuerknoppel des Senders keine Selbstneutralisierung besitzen (Feder aus- hangen).

H LANDEGESTELL(Pos.14)

Federbeine (Pos. 12) in Landegesteliplatte (Pos. 26) und Landegestell (Pos. 14) einsetzen und verkleben.

I ANTENNE(Pos.60)

Antenne in Antennenhalter (Pos. 59) einsetzen. Antenne vom Empfanger kCirzen/ abisolieren und mit Antenne (Pos. 60) veri6ten oder mit Deckel des Antennen- halters festklemmen. (Fig. 6)
Ober das gebogene Ends der Antenne wird das beiliegende Plastikstickchen ge- schoben und mittels Kleber fixiert.
Die Antenne wird mittels donner Schnur oder dergleichen am Landegestell (Pos. 14) befestigt um ein Pendeln nach oben zur Ringfiache zu verhindern.

J ABDECKHAUBE(Pos.13)

Offnung für den Hebel der Seitenklappe (Pos. 58) und für Gestange der Neigungs- klappe anrei8en und ausbohren bzw. ausfeilen. Offnung f(ir den Antennenhalter (Pos. 59) ausfeilen. Die Befestigung der Abdeckhaube (Pos. 13) kann mittels 3er Gummiringe oder durch die Montage eines B(igels auf der Landegesteliplatte und mit einer Zentralverschraubung durch den Haubenboden erfolgen.
Für die Gummibefestigung müssen auben an der Landegesteliplatte ca. 1200 rechts und links vom Lager der Seitenklappe (Pos. 1 1) zwei kleine Schrauben eingesetzt werden. In der Mitte des Abdeckhaubenboclc,,is (Pos. 13) wird eben- falls eine Schraube etwas vorstehend angebracht. Nun kann die Abdeckhaube mittels 3er Gummiringe befestigt werden, wobei einer Ober den L@igerzar)fen der Seitenklappe gespannt wird.

K RINGTRAGFLACHE(POS.5)

[)is geteilte Ringfitkche besitzt genau passende Schnittstelien, welche mit Styro- porkleber, Epoxy-Harz, WeiBleim etc. exakt verklebt werden k6nnen.
Hiezu ist eine gerade Unteriage notwendig auf welcher die Flachenhalften auf- gelegt werden und bis zur vollstandigen Aushartung des Klebers beschwert bleiben.
AnschlieBend kann die Ringfiiche mit Farbe (Dispersion etc.) bemalt oder mit einer Folie bespannt werden. Der Umfang wird mit beiliegendem Band um- wickelt.
Die Stabilisierungsgewichte (Pos. 9) werden in den vorhandenen Bohrungen der RingfiOgelunterseite gedrciekt. Je 2 gegenuberliegend bei RW 96 und is 3 gegen- liberilegend bei RW 80. Vor der Ringtragfiachenbefestigung sollte trotz genauester Fertigung durch drehen der Tr@kgerplatte OberprOft werden, ob die Ringtragfiachenbefestigung
(Pos. 23) in gleicher H6he liegen. Erforderliche Korrektur kann durch Biegen der Stangen erfolgen. Ringtragf lache auf legen.
Achtung. Die Propellerunterkante muB bei RW 96 mit der Ringfiachenoberkante in einer Ebene (H6he) liegen. Bei RW 80 muB der Abstand Propellerunterkante zur Ringflachenoberkante 30 mm betragen.
Tragerplatte (Pos. 22) mit der RingtragflAche (Pos. 5) in Drehung versetzen und mittels eines Hilfsgegenstandes kontrollieren, ob die Ringtragflache zentrisch lauft, durch leichtes Klopfen mit den Fingern Ringtragfiache einrichten. Mit einem, an einer Kerze heib gemachten Draht (,g 3 mm) werden von unten nach oben durch die unteren Tragfiachenbefestigungen (Pos. 23) drei senkrechte Löcher durch die Ringtragf lache geschmolzen.
Mit beiliegenden Schrauben (Pos. 15) und BefestigungsplAttchen (Pos. 16) und Muttern (Pos. 25) Ringtragfiache leicht anschrauben.
Nochmalige Kontrolle, ob Ringtragfiache in einer Ebene und zentrisch lauft (Scheibe darf max. 5 mm auf- und abpendeln und max. 2 mm exzentrisch laufen).
Ringtragfikiche gleichmABig festschrauben.

L AUSWUCHTEN DER RINGTRAGFLACHE

Gerat kippen und in senkrechte Lage bringen. Ringtragfiache in Drehung ver- setzen. Erforderlichenfalls dem schwersten Punkt gegen0berliegend kleine Schraube etc. an der Fitichenunterseite eindrocken. Geringe Unwucht kann toleriert werden.

4 BETRIEBSANLEITUNG

I FLUGVORBEREITUNG

Achtung Aus SicherheitsgrUnden sind zur Startvorbereitung, insbesondere zum Einstelien des Motors grundsatzlich zwei Personen erforderlich (Fig. 7). Das Starten kann von Hand aus wie auch mit einem Elektrostarter erfolgen, wobei zu beachten ist, daB der Mitnehmerkopf des Starters festsitzt, damit er nicht in den laufenden Propeller fallen kann.
Das Einstelien des Vergasers erfoigt ausnahmsios von der Ringtragfldchenunter- selte her!
Um alien Flugmandvem gerecht zu werden, muB die Hdchstdrehzahl des Motors mit der vorgesehenen Luftschraube (30115,12/6") ilber 11.500 Ulmin. betragen. H6here Drehzahlen erbringen bessere Flugeigenschaften, insbesondere schnelleres Abfangen aus Sturzflogen und h6here Horizontalgeschwindigkeit. Durch die eigenstabile Flugeigenschaft des TLJRBOPLAN ist es m6glich, die einzeinen Steuerfunktionen stufenweise zu erlemen. Bis zur Beherrschung aller Steuerfunktionen soliten die ErstflCige bei Wind nicht erfolgen.
Achtung Tank nie leerfliegen, Uhrzeit stoppen. Motor muB in jedem Drehzahl- bereich rund und sicher laufen!

2 VERTIKALSTART - SCHWEBEFLUG - LANDUNG (Fig. 8,13,12)

Achtung Legen Sie bitte lhre FlAchenflug- und Helikoptererfahrung zur Seite, Siefliegen einenTURBOPLAN mit anderen Flugeigenschaften.
TURBOPLAN auf einer freien Fltiche aufstelien. Neigungs- uns Seitenklappen bleiben neutral (senkrecht)!
Motordrehzahl langsam ertidhen, damit die Ringtragflhche eine flugstabill- sierende Drehzahl errelcht. Die ersten Schwebefloge soliten Ober eine Hbhe von 5 m nicht hinausgehen.
Die Landung erfoigt durch langsame Reduzierung der Drehzahl. Auf these Vertikalfloge hat eine eventuelle Mit - oder Gegendrehbewegung des Steuerungs- teiles keinen EinfluB.
Dies mebrere Male wiederholen. TANKEN?

3 AUSGLEICH DES GEGENDREHMOMENTES

Für den - nach Beherrschung des Vertikalfluges - folgenden Horizontalflug, ins- besondere für eine gew(inschte RichtungsAnderung, ist es erforderlich, den Steuerteil mit Antenne in jede Richtung drehen zu k6nnen und auch zum Still- stand zu bringen.
Bei unterschiedlichen Motordrehzahlenindert sich auch das Gegendrehmoment. Im Schwebeflug solite bei neutraler (senkrechter) Stellung der Seltenklappe (Pos. 11), das Gegendrehmoment ausgeglichen sein. Kleine Abweichungen k6nnen mittels Trimmung korrigiert werden.

4 HORIZONTALFLUG (Fig. 10)

Die Neigungsklappe ist wahrend des Horizontalfluges ausgefahren. Größerer Ausschlag in Verbindung mit höherer Drehzahl ergibt h6he@-n- Horizontaige- schwindigkeit. Solite der TURBOPLAN im Horizontalflug unterschneiden, so ist die Neigungsklappe etwas einzufahren.
Die Bettitigung des Seitenruders (Klappe, Pos. 11) erm6glicht Rechts-, Links- und Geradeausf loge.
Der für die Eigenstabilisierung des TURBOPLAN so wertvolle Kreiseleffekt zeigt in AbhAngigkeit von der Motordrehzahl und somit auch von der Scheiben- drehzahl flugbeeinflussendetendenzen, welche jedoch mittels Steuerfunktionen eleminiert werden k6nnen.
Der TURBOPLAN f liegt bei hbherer Motordrehzahl lieber nach links und ben6tigt somit f Or eine Linkskurve einen geringeren Seitenausschlag als für eine Rechts- kurve.
lm unteren Drehzahlbereich ist das Flugverhalten umgekehrt und somit sind für die Rechtskurve geringere und for die Linkskurve gr6Bere SeitenausschiAge er- forderlich.
Im ca. mittleren Drehzahlbereich (Schwebeflug) neutralisiert sich these Rechts- Links-Tendenz, die erforderlichen Seitenruderausschitige werden gleichsamer. Nachdem Sie den Vertikaistart, (Schwebeflug) die Landung und den erforder-
lichen Gegendrehmomentausgleich einige Male gecjbt haben, (TANKEN!) prggen Sie sich die vorangefohrten Eigenheiten nochmals ein und gehen dann folgend vor:
1. Schwebeflug in ca. 5 - 10 m H6he.
2. Drehmomentsausgisich und Richtungsbestimmung (Antenne-Neigungs- klappe) durchfcjhren.
3. Neigungsklappe ausfahren.
Beim Ausfahren der Neigungsklappe wird geringe Drehzahlerh6hung notwendig! Der TUROBOPLAN f liegt in Richtung der Neigungsklappe, Links-Rechtskurven erfolgen nun durch das Ansteuern der Seitenklappe (C-D, Fig. 14).
Achtung: Soliten Sie anf.§nglich aus irgendwelchen GrUnden die Kontrolle Ober lhren TURBOPLAN verlieren, so fahren Sie die Neigungsklappe ein (senkrecht) und bringen mittels Drehzahlregulierung den TURBOPLAN in Schwebeflug, er kommt durch seine Eigenstabilisierung von selbst in Horizontallage.
Soll der Obergang vom Horizontalflug zum Schwebeflug beschieunigt werden, so ist die Antenne (Steuerteil) mittels vollem Seitenklappenausschiag um 1801, gegen die Flugrichtung zu stelien und bei Stilistand des TURBOPLAN Nei- gungsklappe sofort einfahren!
Wird Neigungsklappe nicht eingefahren, fliegt der TURBOPLAN die Anflug- strecke wieder zu ruck.

5 SINKFLUG (Fig. 11)

Achtung: Der TURBOPLAN erreicht durch seine hohe Steiggeschwindigkeit ob gewolit (z. B. Segelflugsohlepp) oder durch Unachtsamkeit, sehr rasch grobe H6hen in denen die Steuer-Flugreaktionen vom Piloten nicht mehr erkannt werden k6nnen. Seine Selbststabilisierung bewahrt ihn jedoch vor einem Absturz. Um den TURBOPLAN raschest zum Landeplatz herabzufliegen sind folgende Punkte durchzufohren:
1. MotordrehzahibisknappunterdieSchwebedrehzahireduzieren.
2. Neigungsklappe ausfahren.
Die Seitenklappe bleibt neutral. Diese Funktionen k6nnen notfalls auch ohne Sichtkontakt zum TURBOPLAN durchgef0hrt werden und bewirken einen rechtsspiraligen Steilflug nach unten.
Beachte: Je geringer die Motordrehzahl und le weiter die Neigungsklappe ausgefahren ist, umso größer ist der Neigungswinkel des TURBOPLAN und somit die Sinkgeschwindigkeit.
BerOcksichtige, daB der TURBOPLAN le nach Neigungswinkel mehr oder weniger Hbhe benbtigt um nach Drehzahlerhbhung und Neigungsklappenneu- tralisierung die Schwebestellung zu erreichen.
Von der nun geringeren Flugh6he kann der Landeplatz angeflogen werden, Neigungsklappe sinfahron und durch Drehzabireduzierung absenken.
Wenn Sie these Fluganweisung genau beachten, sich auch die, wie fcjr andere Flugmodelle nötige Zeit nehmen, wird lhnen der TURBOPLAN sicher viel Freude machen.
GLÜCK AB - GUT LAND